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Für den Schutz des Bodensees ist es wichtig, dass alle Länder und Kantone,
die an den See grenzen und in seinem Einzugsgebiet liegen, gut zusammenarbeiten.
Am Bodensee gewährleistet dies vor allem die Internationale
Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB). Doch auch an anderen
großen Alpenseen gibt es vergleichbare Schutzpatrone, die sich um die
Belange „ihrer“ Seen kümmern.
So ist am Genfersee – nach dem Plattensee der zweitgrößte See
Mitteleuropas – die CIPEL (Commission Internationale pour la Protection des
Eaux du lac Léman) für die Überwachung des Sees und der Rhône sowie ihrer
Zuflüsse verantwortlich. Sie empfiehlt Maßnahmen gegen die Verschmutzung
und koordiniert die Wasserbewirtschaftungspolitik im gesamten Einzugsgebiet. Außerdem hat sie die Aufgabe, unter anderem mit Hilfe des zweimal
jährlich in deutsch und französisch erscheinenden Magazins „Rund um den
Genfer See“ die Bevölkerung zu informieren. In ähnlicher Weise kümmert sich
die italienisch-schweizerische CIPAIS (Commissione Internazionale delle
Acque Italo-Svizzere) um den Lago Maggiore und den Luganer See.
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