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| Seelexikon: Der Bodensee im Größenvergleich |
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Auf rund 242 000 Quadratkilometer Fläche bringen es die Großen Seen in Nordamerika, was als größte zusammenhängende Süßwassermasse der Welt gilt. Demgegenüber nimmt sich der Bodensee mit seinen 536 Quadratkilometern Fläche und maximal 254 Metern Tiefe regelrecht bescheiden aus. Doch für Mitteleuropa ist das recht beachtlich, da liegt der Bodensee auf Platz drei. Größer ist nur noch der Genfer See mit 582 Quadratkilometern und 310 Metern Tiefe sowie der Plattensee, der Balaton, in Ungarn. Mit 594 Quadratkilometern liegt dieser flächenmäßig zwar auf Platz eins, doch er ist bekanntlich viel flacher, seine maximale Tiefe liegt gerade einmal bei 12,5 Metern.
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Die Daten zu den Seen sind allerdings keine absoluten, unverrückbaren Größen. Vielmehr sind es Mittelwerte, die insbesondere bei flachen Seen stark schwanken können. Ein extremes Beispiel ist der Neusiedler See östlich von Wien. Der im Durchschnitt etwa 300 Quadratkilometer große See war 1868 ganz ausgetrocknet. Aber 80 Jahre zuvor hatte er eine Fläche von mindestens 500 Quadratkilometern bedeckt, womit er fast so groß wie der Bodensee war.
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