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| Fachbesucher aus China |
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Weit gereisten Besuch hatte die IGKB und das Langenargener Institut für Seenforschung im vergangenen März: Eine zwölfköpfige Fachdelegation aus China war angereist, um sich über deutsche Gewässer und ihren Schutz zu informieren. Genauer gesagt kamen die Experten – Ökonomen und Ingenieure aus der Verwaltung und dem Umfeld von Universitäten – aus der Provinz Wuhan, die reich an Seen ist. Und an vielen Flüssen und Seen in China ist die Umweltsituation alles andere als gut: Der Zufluss von nicht oder nur ungenügend gereinigten Abwässern und anderen Verunreinigungen machen den Ökosystemen dort vielerorts sehr zu schaffen. |
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Die chinesische Besuchsdelegation vor dem Institut für Seenforschung. Foto: Engstle
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Dementsprechend groß war das Interesse der Besucher am Gütemanagement von großen und kleinen Seen: Abwassermanagement im Einzugsgebiet und Sanierungsmaßnahmen an den Seen selbst. Der Bodensee diente dabei natürlich als Paradebeispiel für den Erfolg solcher Bemühungen, die chinesischen Gäste informierten sich aber auch über die verschiedenen Maßnahmen. Das Interesse galt insbesondere den kleineren oberschwäbischen Seen. |
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Die Informations- und Diskussionrunde mit der chinesischen Delegation reiht sich ein in eine Serie von Fachbesuchen aus verschiedenen Ländern, die sich für die Arbeit der IGKB und des Seenforschungsinstituts interessieren. So wird in diesem Jahr auch noch eine brasilianische Delegation erwartet. |
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Augenfällige Unterschiede: links ein intaktes, rechts ein massiv befestigtes Ufer
Fotos: Rey |
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