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| Gefahren für den Bodensee - Richtlinien bieten Sicherheit |
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Die kürzlich mutwillig im See versenkten geöffneten Kanister mit Pflanzenschutzmittel zeigen: Der See ist zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Ein wichtiges Instrument, den See vor vermeidbaren Gefahren zu schützen, sind die neu überarbeiteten Bodensee-Richtlinien. |
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Der Schock sitzt ziemlich tief: Da versucht ein Unbekannter, mit Pflanzenschutzmitteln Schaden zuzufügen, sowohl den Menschen, die ihr Trinkwasser aus diesem See erhalten, als auch dem Ökosystem Bodensee. Diese Absicht der ,,Brunnenvergiftung" ist schlimm, weil dabei eine Grenze überschritten wurde, die nicht zu tolerieren ist. Die Tat hatte zum Glück keine gravierenden Folgen, und zwar weder für das Trinkwasser der Bodenseewasserversorgung noch für den See selbst. Darin sind sich die Sachverständigen der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) einig. Die Tat zeigt aber auch, dass der See immer wieder neuen Gefahren ausgesetzt ist, die vom Menschen herrühren. Natürlich ist das mutwillige Versenken von zwei Fünf-Liter-Kanistern mit Pflanzenschutzmitteln nicht mit anderen, ständig vorhandenen Belastungen oder Gefährdungen des Bodensees gleichzusetzen. Den See gegen solche Bedrohungen bestmöglich zu wappnen ist das Anliegen der IGKB. Dazu hat es sich diese Organisation zur Aufgabe gemacht, einerseits den See mit Hilfe regelmäßiger Untersuchungen zu überwachen und andererseits vorbeugende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Grundlage hierfür sind die jetzt neu überarbeiteten Bodensee-Richtlinien der IGKB. Sie können im Internet nachgelesen werden unter www.igkb.org. |
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Winterlicher Bodensee: Blick auf die Insel Reichenau (vorne) und den Konstanzer Trichter
Foto: Grohe
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