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BUS: Der Seeboden wird untersucht
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Nein, mit dem gleichnamigen Gefährt
hat "Bus" nichts zu tun. Vielmehr steht
diese Abkürzung für ein von der IGKB
in Auftrag gegebenes Projekt: Bodensee-
Untersuchung-Seeboden. Wichtiges
Ziel des von der Europäischen
Union geförderten dreijährigen Forschungsvorhabens
ist eine Bestandsaufnahme
des Lebensraums Seeboden,
und zwar vor dem Hintergrund
der beachtlichen Erfolge, die in den
letzten Jahren bei der Gewässerreinhaltung
erzielt wurden. Allerdings hat
das Projekt nicht nur die Dokumentation
des derzeitigen Zustandes zur
Aufgabe; es soll auch einen Beitrag
leisten bei der Fortschreibung der
Gewässerschutzkonzeptionen am See.
Zu Projektbeginn haben Mitarbeiter
des Instituts für Seenforschung in
Langenargen an 48 Stationen insgesamt
550 Sedimentproben entnommen.
Danach ging es ans Analysieren
und Auswerten der zahlreichen sedimentologischen,
biologischen und
chemischen Parameter. Ein erstes,
durchaus erfreuliches Ergebnis:
Arzneimittel-Wirkstoffe, die sich
durchaus im Ablaufwasser von
Kläranlagen nachweisen lassen, finden
sich im Seeboden nicht.
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| 01.12.2004 |
| Additional Keywords: DATE0203 AUSGABE20 |
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