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| Bucht wird biologisch aktiviert |
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| Flach- statt Steilufer- Austauschvorgänge mit dem Freiwasser erhöhen Selbstreinigungskraft |
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Organisch stark belastet ist die Bodenseebucht zwischen Arbon und Steinach. Bei niederem Wasserstand verwandelt sie sich oft in eine stinkende Kloake. Die Selbstreinigungskraft der biologisch armen Flachwasserzone im thurgauisch-sanktgallischen Grenzgebiet wird jetzt wiederhergestellt.

Auf einer Länge von 800 Metern soll ein Flachufer vorgeschüttet werden, um die zur Selbstreinigung nötigen Austauschvorgänge zu aktivieren. Nötig dafür war ein Kredit von 2,35 Millionen Franken. |
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Beispiel: Horn Steinach
vor der Renaturierung ... |
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... und danach |
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| Die „Diagnose“ ist bekannt: Es fehlt an genügend Sauerstoff, um die natürlichen Abbauprozesse innerhalb einer Vegetationszeit in Gang zu bringen. Die |
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Austauschvorgänge mit dem Freiwasser finden nur unzureichend statt. Mit einem der Ufermauer vorgeschütteten flachen Geröllufer soll dem Gewässer wieder eine Dynamik verliehen werden.

Die Sanierung der Bucht wird auch deshalb nötig, weil der unterspülte Fuß der zu Beginn des Jahrhunderts in wirtschaftlicher Krisenzeit als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erstellten Ufermauer stark geschädigt ist und ohnehin aufwendig (mit 2 Millionen Franken) repariert werden müßte.

Mit der Vorschüttung eines naturnahen Flachufers aus Geröll und Kies kann man sich diese Kosten sparen. Zudem bringt das Bucht-Projekt eine beachtliche ökologische Aufwertung der gesamten Uferzone.

Zur Korrektur der „biologischen Armut“ in der Bucht sind zusätzliche begleitende Maßnahmen erforderlich. So ist die Landwirtschaft im Hinterland gehalten, ihre Produktion extensiver auszurichten, damit über die Steinacher Aach weniger Phosphor dem See zugeleitet wird. |
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| Additional Keywords: DATE9706 AUSGABE05 |